Die Wichteltür: So fängt alles an
Eine kleine Tür an der Wand, winzige Fußspuren im Flur und jeden Morgen eine neue Überraschung: Mit der Wichteltür zieht ein frecher Mitbewohner bei euch ein. Hier erfährst du, wie du den Einzug vorbereitest und den Zauber den ganzen Advent über lebendig hältst.
Was ist eine Wichteltür?
Die Wichteltür ist eine kleine Tür, meist aus Holz, die an eine Wand oder Fußleiste gestellt wird. Sie ist der Eingang zur Wohnung eines Wichtels, der im Advent bei der Familie wohnt. Die Idee stammt aus Skandinavien und ist inzwischen auch in vielen deutschen Familien fester Bestandteil der Adventszeit.
Den Wichtel selbst bekommen die Kinder meist nie zu sehen – nur seine Spuren: Briefe, Krümel, ein umgekipptes Glas Zucker oder ein kleines Durcheinander im Wohnzimmer. Genau das macht den Reiz aus.
Wann zieht der Wichtel ein?
Die meisten Wichtel ziehen in der Nacht auf den 1. Dezember ein, damit die Kinder am ersten Adventsmorgen die Tür entdecken. Manche Familien lassen ihn auch schon zum ersten Advent kommen. Wichtig ist nur: Der Einzug sollte eine Überraschung sein.
Am 24. Dezember verabschiedet sich der Wichtel meist mit einem Brief und reist zurück zum Weihnachtsmann – oder er bleibt bis zum Dreikönigstag, wenn ihr das lieber mögt.
Was gehört zur Wichteltür?
Für den Anfang reicht wenig: die Tür selbst, eine kleine Fußmatte, vielleicht eine Mini-Leiter oder ein Briefkasten. Vieles lässt sich aus Pappe, Eisstielen oder Korken basteln. Ein erster Begrüßungsbrief erklärt den Kindern, wer da eingezogen ist.
Unser Tipp: Fangt klein an. Ein Wichtel, der jeden Tag eine winzige Spur hinterlässt, ist schöner als einer, der nach einer Woche aus Erschöpfung der Eltern verstummt.
Wichtel-Regeln, die viele Familien nutzen
Viele Familien erzählen ihren Kindern ein paar einfache Regeln: Der Wichtel ist unsichtbar und zeigt sich nicht. Die Tür bleibt geschlossen, denn dahinter ist sein Zuhause. Und wer ihm etwas sagen möchte, schreibt ihm einen Brief.
Diese Regeln helfen euch Eltern: Niemand wundert sich, dass man den Wichtel nie sieht, und Briefe der Kinder sind eine schöne Gelegenheit zu erfahren, was sie sich wünschen.




